Programm 2013

Programmheft Filmfest der Generationen 2013 Mannheim & Heidelberg
Programmheft Filmfest der Generationen 2013 Mannheim & Heidelberg
Festivaltrailer 2013

Festivaltrailer

 


Das Lied des Lebens

Biographiearbeit und Aktivierung älterer Menschen durch Musik

Foto: Das Lied des Lebens Regie: Irene Langemann, Deutschland 2012, 90 Min.
Protagonisten: Bernhard König, Willi Günther, Sigrid Thost, Magdalena Reisinger

Der Dokumentarfilm begleitet den Komponisten Bernhard König zehn Monate bei seiner musikalischen Arbeit mit älteren Menschen: Er lässt sich von Heimbewohnern in einem Stuttgarter Seniorenheim Geschichten aus deren Leben erzählen und gestaltet daraus ihr persönliches „Lied des Lebens“. In Köln leitet er einen Experimentalchor, in dem die Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind – denn ihn faszinieren die biographisch gefärbten Ausdrucksweisen „faltiger Stimmen“. Zusammen mit weiteren Berufsmusikern gelingen ihm faszinierend schöne Vertonungen, die am Ende des Films in einem bewegenden Konzert münden. Mit seiner innovativen Art einen musikalischen Dialog mit dieser älteren Generation zu führen, öffnet er kreative Freiräume für Träume und Traumata. Ein Filmjuwel, das berührt und beglückt.

Eröffnungsfilm in Anwesenheit der Regisseurin Irene Langemann bzw. des Komponisten Bernhard König

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Di, 25. Juni - In Anwesenheit des Komponisten Bernhard König
15.30 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Direktor Institut für Gerontologie
16.00 Uhr Filmbeginn
In Kooperation mit der Evangelischen Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe (AfG). Moderation: Dipl.‐Gerontologe Derek Cofie‐Nunoo

Heidelberg: Mi, 26. Juni, 10.00 Uhr - In Anwesenheit des Komponisten Bernhard König
In Kooperation mit der F+U Rhein‐Main‐Neckar, Altenpflegeschule Darmstadt und Heidelberg. Moderation: Dr. Michael Doh

Mannheim: Mi, 26. Juni - In Anwesenheit des Komponisten Bernhard König
16.00 Uhr Begrüßung: Stadt Mannheim
16.30 Uhr Filmbeginn
Robert Huttenlocher, Filmtheaterbetriebe Spickert Mannheim

Mannheim: Do, 27. Juni, 10.00 Uhr
In Kooperation mit der Akademie für Soziale Berufe Mannheim. Moderation: Wolfgang Hahl

Frankfurt am Main: Mo, 24. Juni - In Anwesenheit der Regisseurin Irene Langemann
18.30 Uhr Begrüßung: Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Schirmherrin des Festivals
19.00 Uhr Filmbeginn
In Kooperation mit dem Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main. Moderation: Matthias Roos

Frankfurt am Main: Do, 27. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V.. Moderation: Holger Twele, Freier Filmjournalist und Filmpädagoge

Hanau: Mi, 26. Juni - In Anwesenheit der Regisseurin Irene Langemann
14.00 Uhr Begrüßung: Stadtrat Axel Weiss-Thiel
14.30 Uhr Filmbeginn
In Kooperation mit Mellow Tone Trio Hanau und Männergesangsverein Sumser 1846 Hanau. Moderation: Werner Bayer
und Karin Dunkel


Song for Marion

Chorsingen als Quelle für Gemeinschaft und neue Lebensfreude

Foto: Song for Marion Regie: Paul Andrew Williams, Großbritannien 2013, 97 Min.
Darsteller: Vanessa Redgrave, Terence Stamp, Gemma Arterton, Christopher Eccleston

Der 72-jährige Arthur ist ein eigenwilliger, verschlossener alter Mann. Seine sterbenskranke Frau Marion ist der einzige Mensch, dem er vertraut, während er sich mit seinem erwachsenen Sohn James unentwegt streitet. Marion ist Mitglied in einem christlichen Chor, der neben traditionellen Liedern auch mal Rock-Nummern einstudiert. Obwohl Arthur keinerlei Verständnis für dieses Hobby aufbringen kann, sieht er anerkennend, wie das Singen in Gemeinschaft seiner Frau gut tut. Als Marion stirbt, versucht die charmante Chorleiterin Elizabeth Arthur aus seiner Einsamkeit zu locken. Widerwillig lässt er sich auf das Experiment ein, im Chor mitzusingen und für einen Musikwettbewerb zu proben …

Eine emotional bewegende Tragik-Komödie über die Kraft der Musik, die hilft, Verlust, Trauer und Einsamkeit zu überwinden und neue Lebensfreude zu finden.

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Di, 25. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation dem Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum (Heidelberg). Moderation: Prof. Dr. Astrid Riehl‐Emde

Mannheim: Mi, 26. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Mannheim und Pop Akademie. Moderation: Ulrich Coqui (DPWV)

Frankfurt am Main: Di, 25. Juni, 15.00 Uhr
In Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit St. Katharinen. Moderation: Pfr. Werner Schneider-Quindeau

Hanau: Mi, 26. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit der Evangelischen Klinikseelsorge im Klinikum Hanau. Moderation: Klinikpfarrer Hans-Joachim Rothund Michael Stegmann


Liebe

Hanekes Meisterwerk über Liebe im Alter und die Frage nach einem würdevollen Sterben

Foto: Liebe Regie: Michael Haneke, Frankreich / Deutschland / Österreich 2012, 126 Min.
Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle, Riva, Isabelle Huppert, Alexandre Tharaud

Seit vielen Jahren sind Georges und Anne miteinander verheiratet, ein Paar aus dem großbürgerlichen Milieu von Paris, das gemeinsam alt geworden ist und sich mit Vertrauen, Respekt und Hochachtung behandelt. Ihre aufrichtige Liebe wird auf die Probe gestellt, als Anne zwei Schlaganfälle erleidet. Georges kümmert sich fürsorglich um seine pflegebedürftige Frau. Sie leidet jedoch zunehmend unter dem Verlust ihrer Selbständigkeit. Georges gerät an seine körperlichen und psychischen Grenzen und steht vor dem Gewissenskonflikt, wie es weitergehen soll …

Der Österreicher Michael Haneke zählt zu den bedeutendsten Filmemachern Europas. Mit „Liebe“ gelang ihm ein zärtlicher und eindringlicher Film über das Altern und er wirft dabei die ethische Frage nach der Würde des Menschen in Grenzsituationen auf. Ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, darunter u.a. Goldene Palme in Cannes, Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ und Europäischer Filmpreis als „Bester Film“.

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Mi, 26. Juni, 14.00 Uhr
In Kooperation mit dem Hospiz Louise, Heidelberg. Moderation: Werner Eppstein & Dipl.‐Geront., Dipl.‐Pflegewirtin (FH) Esther Berkemer (Netzwerk AlternsfoRschung)

Mannheim: Do, 27. Juni, 16.30 Uhr
In Kooperation mit dem Hospiz Vincent, Mannheim. Moderation: Gabriele Andres & Dipl.‐Geront., Dipl.‐Pflegewirtin (FH) Esther Berkemer (Netzwerk AlternsfoRschung)

Frankfurt am Main: Do, 27. Juni, 15.00 Uhr
In Kooperation mit dem Frankfurter Netzwerk für Hospiz und Palliative Care und dem Frankfurter Hospiz- und Palliativtag. Moderation: Helene Weitzel, Bürgerinstitut e.V.

Hanau: Fr, 28. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau. Moderation: Dr. Maria Haas-Weber und Pfarrer Karl Kleem


Oma & Bella

Über jüdisches (Über)Leben, Freundschaft und Essen

Foto: Oma & Bella Regie: Alexa Karolinski, Deutschland 2011, 76 Min.
Protagonisten: Regina Karolinski, Bella Katz

Eine liebevolle, filmische Verneigung der Regisseurin Karolinski vor ihrer Oma und deren langjähriger Freundin Bella. Die beiden betagten jüdischen Frauen aus Berlin verbindet nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sie halten diese auch mit Humor und guter jiddischer Küche lebendig. Der Film begleitet die Freundinnen durch ihren Alltag, beobachtet sie bei ihren täglichen Routinen und lauscht ihren Gesprächen über Herkunft, Identität und Erinnerung. Sie überlebten den Holocaust und machten Deutschland zu ihrer Heimat, indem sie ein eigenes Leben in jüdischer Tradition aufbauten. Auch im hohen Alter sind sie voller Lebenswillen und als Lebenselixier hilft ihnen das gemeinsame Zubereiten jüdischer Gerichte aus der Kindheit. Denn Essen, so wird deutlich, bedeutet Erinnern, Lieben und Gegenwart.

Ein poetisch-kulinarischer Film über gutes jüdisches Essen, Freundschaft und würdevolles Altern. Nominiert für den "Deutschen Dokumentarfilmpreis 2013".

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Mi, 26. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, Moderation: Gemeinderabbiner Janusz Pawelczyk-Kissin

Mannheim: Do, 27. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Mannheim. Moderation: Schoschana Maitek-Drzevitzky

Frankfurt am Main: Di, 25. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit der Henry und Emma Budge-Stiftung. Moderation: N.N.

Hanau: Do, 27. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Hanau. Moderation: Shimon Großberg und Irina Pisarevska


Live is Life – Die Spätzünder

Rockmusik aus dem Altenheim

Foto: Live is Life – Die Spätzünder Regie: Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich / Deutschland 2010, 90 Min.
Darsteller: Vanessa Redgrave, Terence Stamp, Gemma Arterton, Christopher Eccleston

Rocco ist ein ziemlich erfolgloser Rock-Musiker, der aufgrund kleinkrimineller Delikte zum Sozialdienst in einem Altenheim verurteilt wird. Schon bald gerät er dort mit der Heimleitung und dem Pflegepersonal aneinander. Denn seine unkonventionelle Art, Heimbewohner mit Musik und Eigensinn zu animieren, stört den geregelten Pflegebetrieb. Doch alsbald findet er rüstige Mitstreiter für seine Idee, eine Rentnerband auf die Beine zu stellen, um an einem Musikwettbewerb teilzunehmen. Heimlich werden nachts Talente gesichtet und mit den Proben begonnen. Doch der Plan fliegt auf und die Aktion droht zu scheitern …

Eine unterhaltsame Komödie aus dem Altenheim mit einem Altstar-Ensemble um Blacky Fuchsberger, das sichtlich Spaß am Widerlegen negativer Altersbilder hat. Die Fernsehproduktion hatte solch einen großen Erfolg, dass bereits an einer Fortsetzung gearbeitet wird.

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Do, 27. Juni, 10.00 Uhr
In Kooperation mit dem Institut für Gerontologie. Moderation: Dipl. Pflege-Päd. (FH) Gabriele Ensink

Heidelberg: Do, 27. Juni, 14.00 Uhr
In Kooperation mit dem Amt für Soziales und Senioren, Stadt Heidelberg. Moderation: Hilde Gäthje

Mannheim: Fr, 28. Juni, 10.00 Uhr
In Kooperation mit dem Mannheimer Seniorenrat. Moderation: Claus-Peter Sauter

Frankfurt am Main: Do, 27. Juni, 10.00 Uhr
In Kooperation mit der Kreativwerkstatt des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V.
. Moderation: N.N.


Vergiss mein nicht

Ein Liebesfilm über eine demenzkranke Mutter

Foto: Vergiss mein nicht Regie: David Sieveking, Deutschland 2012, 88 Min.
Protagonisten: Gretel Sieveking, David Sieveking, Malte Sieveking

Dokumentarfilmer David Sieveking nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwerer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht er für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pflegen, während sein Vater Malte neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Trotz der Krankheit verliert sie nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihren Sohn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu und von einer ganz anderen Seite kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Krankheitsfilm gedacht war und schlussendlich ein Liebesfilm wurde.

Nominiert für den "Deutschen Filmpreis 2013" und "Deutschen Dokumentarfilmpreis 2013".

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Do, 27. Juni, 16.00 Uhr
In Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, Gedächtnisambulanz. Moderation: Dipl.‐Psych. Katrin Jekel

Mannheim: Fr, 28. Juni, 14.00 Uhr - In Anwesenheit des Regisseurs David Sieveking
In Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, Gedächtnisambulanz & Pflegestützpunkte Mannheim. Moderation: PD Dr. Katrin Morgen (ZI)

Frankfurt am Main: Mi, 26. Juni, 17.00 Uhr - In Anwesenheit des Regisseurs David Sieveking
In Kooperation mit dem Frankfurter Arbeitskreis Demenz und dem Projekt "Kopfkarussell". Moderation: Dr. Gerd-Roland Bergner, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main

Hanau: Do, 27. Juni, 17.00 Uhr - In Anwesenheit des Regisseurs David Sieveking
In Kooperation mit St. Vinzenz-Krankenhaus Hanau, Abt. Geriatrie. Moderation: Chefarzt Dr. Med. Uwe Jander-Kleinau
und Michael Stegmann


Robot & Frank

Technik im Alter, zwischen Abhängigkeit und neuen Freiheiten

Foto: Robot & FrankRegie: Jake Schreier, USA 2012, 89 Min.
Darsteller: Frank Langella, Susan Sarandon, James Marsden, Liv TylerTietjen, Otto Mellies

In nicht allzu ferner Zukunft: Der eigenwillige ehemalige Juwelendieb Frank weigert sich, mit der Zeit zu gehen. Während um ihn herum alles durch Maschinen ersetzt und durch Technik vereinfacht wird, versucht der Rentner, möglichst alles selber zu machen und ein Leben ohne technische Unterstützung zu führen. Er geht gerne in die Bibliothek, vor allem wegen der Bibliothekarin Jennifer, jedoch schreitet auch an diesem Ort die digitale Zukunft voran. Franks Kinder, Hunter und Madison, machen sich Sorgen um ihren Vater, und Hunter hat das Gefühl, dass der alte Mann sein Leben nicht mehr alleine meistern kann. Daraufhin besorgt er ihm einen Roboter als Lebenshilfe im Alltag. Zunächst wehrt sich Frank gegen den technischen Unterstützer, jedoch merkt er allmählich, dass ihm der Roboter auch gut tut und ihm zu neuen (kriminellen) Taten verhelfen kann.

Eine intelligent-unterhaltsame Science-Fiction über die Vor- und Nachteile von Technik im Alter.

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Do, 27. Juni, 17.00 Uhr
Sondervorführung im Wohnstift Augustinum (Jasperstr. 2, Emmertsgrund), Eintritt frei
In Kooperation mit dem Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg e.V., Moderation: Dr. Heidrun Mollenkopf

Mannheim: Do, 27. Juni, 14.00 Uhr
In Kooperation mit der Handwerkskammer Mannheim & Wohnberatung Seniorenbüro Mannheim. Moderation: Nikolaus Teves (HWK)

Frankfurt am Main: Do, 27. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaften der Goethe- Universität Frankfurt am Main. Moderation: Prof. Dr. Frank Oswald

Hanau: Fr, 28. Juni, 14.30 Uhr
In Kooperation mit der Stabsstelle Demografie, Stadt Hanau, Dipl. Päd. Lothar Hain und Mobile Wohnberatung Hanau. Moderation: Karin Dunkel und Michael Stegmann


Quartett

Eine Seniorenresidenz für Opernstars

Foto: Quartett Regie: Dustin Hoffman, Großbritannien 2012, 102 Min.
Darsteller: Michael Gambon, Maggie Smith, Billy Connolly, Pauline Collins, Sheridan Smith, Tom Courtenay, Trevor Peacock

Cissy, Reginald und Wilfred sind in der komfortablen Seniorenresidenz Beecham House für pensionierte Opernsänger untergebracht. Wilfred und Reginald sind alte Jugendfreunde und zusammen durch Dick und Dünn gegangen. Jedes Jahr am 10. Oktober, dem Geburtstag von Giuseppe Verdi, organisieren sie ein Konzert, bei dem auch Spenden gesammelt werden. Es ist das Ereignis des Jahres und alle freuen sich darauf. Doch in diesem Jahr kommt Jean, die einst mit Reginald verheiratet war, ins Heim und stört das Gleichgewicht. Sie führt sich wie eine Diva auf, will aber nicht singen. Die alten Konflikte aus der Vergangenheit drohen die guten Erinnerungen zu verdrängen und den Erfolg der diesjährigen Spendenveranstaltung zu gefährden.

Das erfolgreiche Regiedebüt von Dustin Hoffman wurde inspiriert durch die Dokumentation „Der Kuss der Tosca“ von 1984 über eine von Verdi gegründete Mailänder Seniorenresidenz.

Weitere Informationen zum Film:

 

Heidelberg: Do, 27. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation mit dem Netzwerk AlternsfoRschung. Moderation: Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther

Mannheim: Fr, 28. Juni, 18.30 Uhr
In Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim. Moderation: Schauspieler/in des NTM

Frankfurt am Main: Di, 25. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main. Moderation: N.N.


Kaddisch für einen Freund

Eine (un-)mögliche Freundschaft zwischen einem arabischen Jungen und einem jüdischen Alten

Foto: Kaddisch für einen Freund Regie: Leo Khasin, Deutschland 2011, 94 Min.
Darsteller: Ryszard Ronczewski Neil Belakhdar, Neil Malik Abdullah, Sanam Afrashteh

Der vierzehnjährige palästinensische Flüchtling Ali hat von klein auf gelernt, "die Juden" zu hassen. Nach der gemeinsamen Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er in eine Wohnanlage nach Berlin Kreuzberg. Hier sucht Ali Anschluss bei den arabischen Jugendlichen im Kiez. Doch dafür muss er erst beweisen, was er drauf hat. Er soll als Mutprobe in die Wohnung seines jüdisch-russischen Nachbarn einbrechen. Der 84 jährige russisch-jüdische Emigrant und Kriegsveteran Alexander lebt alleine, ihm droht die „Abschiebung“ in ein Altersheim. Beim Einbruch wird Ali von Alexandre erkannt und angezeigt. Um einer drohenden Verurteilung und Abschiebung der Familie zu entgehen, muss sich Ali dem „Feind“ annähern. Es entwickelt sich langsam eine Annäherung zwischen Jung und Alt mit Respekt und Toleranz bis hin zu ehrlicher Freundschaft.

Der Film zeigt, wie unterschiedliche Generationen, Kulturen und Religionen ihre Vorurteile überwinden und Versöhnung sich entwickelt. Gewinner "Deutscher Filmpreis 2013" als bester Kinderfilm.

Weitere Informationen zum Film:

 

Frankfurt am Main: Mi, 26. Juni, 10.30 Uhr
In Kooperation mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main. Moderation: Markus Wiegner, Leiter Öffentlichkeitsarbeit des AmkA

Hanau: Fr, 28. Juni, 10.30 Uhr
In Kooperation mit N(M)achbarschaften - Stärke der Kommunen, Stadt Hanau, Barbara Heddendorp. Moderation: Holger Twele und Karin Dunkel


Wir sind so frei!

Träume haben kein Verfallsdatum – Senioren im Zirkus

Foto: Robot & FrankRegie: Marion Wilk und Ernst Matthiesen, Deutschland, 2012, 88 Min.
Protagonisten: Martin Kliewer, Direktor und Mitwirkende des Mignon Senioren-Zirkus auf Sylt

Wer entscheidet eigentlich, was ein Mensch kann und welche Potentiale in ihm schlummern? Marion Wilk und Ernst Matthiesen portraitieren in ihrem Dokumentarfilm fünf ältere Menschen auf der Insel Sylt, die sich auf einen großen Zirkus-Auftritt vorbereiten. Mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen ausgestattet, verfolgen sie alle ihren Traum. Die besondere Atmosphäre unter der Zirkuskuppel gibt ihnen die Kraft, sich Schritt für Schritt weiter zu entwickeln, Neues auszuprobieren und auch im Alter kreativ zu sein.

Ein Film über Tatkraft, Leidenschaft und Engagement, der Mut macht und berührt, weit über die Zirkusmanege und Inselgrenzen hinaus.

Weitere Informationen zum Film:

 

Frankfurt am Main: Mi, 26. Juni, 15.00 Uhr - In Anwesenheit von Martin Kliewer, Zirkus-Direktor  
In Kooperation mit dem Frankfurter Netzwerk „Aktiv bis 100“.
Moderation: Matthias Roos, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main

Hanau: Do, 27. Juni, 14.30 Uhr - In Anwesenheit von Martin Kliewer, Zirkus-Direktor
In Kooperation mit Hanau Aktivteam, Michael Stegmann. Moderation: Matthias Roos, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main
und Karin Dunkel


Omamamia

Reiselustige Oma auf Abwegen - Papstbesuch statt Altenheim

Foto: OmamamiaRegie: Tomy Wigand, Deutschland 2012, 99 Min.
Darsteller: Marianne Sägebrecht, Annette Frier, Miriam Stein, Giancarlo Giannini

Die reisefreudige Großmutter Marguerita macht sich von ihrem Seniorenheim in Kanada auf den Weg zu einem Papstbesuch nach Rom. Doch ganz so einfach geht das nicht, vor allem da sich ihre stets besorgte Tochter Marie an ihre Fersen heftet, um scheinbar überall und ständig drohendes Unheil zu verhindern. Und tatsächlich, in der heiligen Stadt ist nicht nur die schon fest eingeplante Unterkunft bei Enkelin Marie inzwischen von einem echten „Latin-Lover“ besetzt, auch der Weg zur Papstaudienz erweist sich durchaus wesentlich schwieriger als zunächst angenommen.

Eine von Regisseur Tomy Wigand unterhaltsam inszenierte Generationenkomödie um eine beherzte Hauptdarstellerin voller Tatendrang.

Weitere Informationen zum Film:

 

Frankfurt am Main: Mi, 26. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main. Moderation: Gabriele Wenner, Leiterin des Frauenreferats


Kurzfilmprogramm Mannheim

Kurzfilme zum Thema Alter und Altern aus der Metropolregion Rhein-Neckar

Die Metropolregion Rhein‐Neckar verfügt über eine sehr lebendige und kreative Kurzfilmszene, was sich seit Jahren in den beiden hochwertigen Kurzfilmfestivals GOLDENER HIRSCH und BermudaSHORTS widerspiegelt. Daraus hat das Festival ein ausgewähltes Kurzfilmprogramm zum Thema Alter und Altern zusammengestellt. Lassen Sie sich überraschen von den verschiedenen Geschichten und Erzählformen junger Regietalente.

 

Foto: Und sonntags Essen mit Mutter TeresaUnd sonntags Essen mit Mutter Teresa
Regie: Martina Weickel & Vika Jagucanskyte, 2010, 14 Min.

Die mit mehreren Preisen prämierte Doku beschreibt das Leben von Phillip Schäfer. Einem lebenslustigen Pfälzer, der nach dem Krieg in drei Jahren von Ludwigshafen bis nach Indien wanderte. Dort fand er seine große Liebe, blieb 40 Jahre und freundete sich mit Mutter Teresa an.

 

Foto: Johnny the King Johnny the King
Regie: Gabriel Sahm & Jonathan Blume, 2011, 15 Min.

Karin betreibt seit Jahren eine Bar, in der ihr Lebenspartner Johann als ‐ inzwischen in die Jahre gekommener ‐ Elvis‐Imitator auftritt. Ihre Beziehung ist konfliktgeladen und von Frustration gezeichnet. Vielleicht bringt Karins Geburtstag eine Wende…

 

Foto: Der alte Mann und die WGDer alte Mann und die WG
Regie: Maximilian Scholz, 2010, 28 Min.

Die Komödie erzählt die Geschichte von Rentner Karl- Heinz, der nach dem Tod seiner Frau ein neues Leben beginnen will. Zusammen mit seinem alten Freund Ronnie fasst er den Entschluss, in eine Senioren-WG ziehen zu wollen. Doch nicht alles Neue ist auch gut …

 

Foto: Tante Käthe tanztTante Käthe tanzt
Regie: Axel Ranisch, 2012, 3 Min.

Tante Käthe empfängt in ihrem Wohnzimmer eine Musikgruppe, während ihr Mann in Ruhe seinem Hobby der Eiermalerei frönen möchte… Unterhaltsames Musikvideo mit Zigeunermusik vom Martina Eisenreich Quartett.

 

Foto: Arbeit für AlleArbeit für Alle
Regie: Matthias Vogel & Thomas Oberlies, 2008, 12 Min.

Herr Janssen ist ein Rentner, der in seinem hohen Alter noch arbeiten muss, um Geld für sich und seine Familie zu verdienen. Doch sein neuer Einsatz bringt nicht nur ihn ins schwitzen … Achtung! Eine Arbeitswelt-Persiflage mit Dokumentar- und Zombie-Stilelementen.

 

Mannheim: Fr, 28. Juni, 16.30 Uhr - In Anwesenheit einiger Filmemacher
In Kooperation mit dem Netzwerk „Regionalstrategie Demografischer Wandel“, Verband Region Rhein-Neckar. Begrüßung durch Verbandsdirektor Ralph Schlusche. Moderation: Michael Ackermann, FilmCommission MRN


Kurzfilmprogramm Frankfurt am Main

Video der Generationen I - Altersbilder im Wandel

Der Bundeswettbewerb „Video der Generationen“ wird seit 1998 jährlich vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) veranstaltet. Er bietet eine Plattform für ältere nicht-professionell tätige Filmemacher sowie für Jugendliche, die sich mit dem Themenbereich „Alter(n)“ befassen. Zudem fördert er den Dialog zwischen den Generationen. Der Wettbewerb trägt dazu bei, dass sich die häufig klischeebehafteten Vorstellungen von jungen und älteren Menschen über die jeweils andere Generation verändern und einem differenzierteren Blick insbesondere auf das Alter und das Altern weichen. Diese Tendenz kommt besonders in den aktuellen Festivalbeiträgen zum Tragen. Zur Diskussion gestellt werden fünf dieser auch filmsprachlich beachtenswerten Filme. Sie dienen zugleich als Anregung, die eigenen Sichtweisen umzusetzen – ob als Spielfilm, Dokumentation oder Experimentalfilm.

 

Foto: Gleis 9 Gleis 9
Regie: Fabian Borst, 25 Jahre, Ludwigsburg, 3 Min.

Auf einer Bank am Bahnsteig, Gleis 9, sitzt eine alte Dame und beobachtet die ankommenden und abreisenden Menschen. Dabei erinnert sie sich an Momente ihres eigenen Lebens, das viel zu schnell vorüber ging.

 

Foto: Mein Großvater Wolfgang Mein Großvater Wolfgang
Regie: Hannes Schilling, 23 Jahre, Berlin, 11 Min.

Großvater Wolfgang hat sich mit 84 Jahren, nur kurze Zeit nach dem Tod der Großmutter, neu verliebt. Aus der Internetbekanntschaft wurde eine echte Liebesbeziehung – kein Tabubruch, sondern ein wunderbarer Neuanfang.

 

Foto: Immer diese Sehnsucht (nach Erfüllung der Träume)Immer diese Sehnsucht (nach Erfüllung der Träume)
Regie: Medienclub Leipziger Löwen, 71-89 Jahre, Leipzig, 13 Min.

Das als Wandinstallation produzierte Video thematisiert das lebenslange Nebeneinander und die Ambivalenz von Bewusstsein und Körper, die sich im Alter auf besonders eindringliche Weise im Wechselspiel der Perspektiven zeigt.

 

Foto: KaliforniaKalifornia
Regie: Laura Mahlberg, 24 Jahre, Stuttgart, 28 Min.

Der 71-jährige Russe Pavel lebt in einem Wohnwagen irgendwo in den Dünen. Seinem tristen Leben möchte er noch einmal eine Wende geben. Er ruft einen alten Freund an und läuft los – immer geradeaus nach Kalifornien.

 

Foto: „Auf der Flucht“ Auf der Flucht
Regie: Filmgruppe 7, Helga Goedecke, 68 Jahre, Berlin, 7 Min.

Der Unruhestand im Ruhestand: Eine frisch gebackene Rentnerin sitzt auf einer Parkbank im Tiergarten in Berlin. Alles scheint ruhig, wenn da nicht die ewigen und vielfältigen Möglichkeiten wären.

 

Frankfurt am Main: Di, 25. Juni, 10.30 Uhr - In Anwesenheit einiger Filmemacher
In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Moderation: Holger Twele

Eintritt frei! Reservierung empfohlen (E-Mail: marie-luise.suhr@stadt-frankfurt.de). Geeignet für ca. 6.-13. Jahrgangsstufen aller Schularten.


Kurzfilmprogramm Hanau

Video der Generationen II - Zeitzeugen

Zeitzeugenporträts spielen beim Bundeswettbewerb „Video der Generationen“, der seit 1998 jährlich vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) ausgetragen wird, eine wichtige Rolle. In generationenübergreifenden Medienprojekten tragen sie wesentlich dazu bei, den Dialog zwischen Jung und Alt zu fördern und sich mit den Lebensumständen und der Zeit auseinanderzusetzen, in denen die Generation der Eltern und Großeltern aufgewachsen ist. Viele Jahre lag der Schwerpunkt überwiegend auf dem Holocaust und der Zeit des Nationalsozialismus. Inzwischen haben die Filmemacher auch andere Epochen und Lebensgeschichten für ihre Zeitzeugenporträts entdeckt, etwa die Nachkriegszeit oder das Leben in der ehemaligen DDR. Zwei besonders interessante Beiträge aus dem diesjährigen Wettbewerbsprogramm, die auch als Anregung für eigene Projekte dienen können, werden in Anwesenheit der Filmemacher präsentiert.

 

Foto: Camp de Gurs Camp de Gurs
Regie: Maximilian Waibel, 19 Jahre, Betreuungslehrer: Gregor Delvaux de Fenffe, Freiburg i.Br., 15 Min.

In der Dokumentation berichten die Zeitzeugen Helmut Schwarz und Karl Hartmann sowie der Historiker Dr. Ulrich Ecker über die Deportation der Freiburger Juden am 22. Oktober 1940 in ein Internierungslager in Südfrankreich.

 

Foto:Der Hunger lief mit Der Hunger lief mit
Regie: Bachelor-Absolventen 2011, Daniel Götz, 24 Jahre, Mainz, 43 Min.

Ein Dokumentarfilm über die Großmutter des Filmemachers. Sie und ihre Zwillingsschwester waren in der Nachkriegszeit in Ostdeutschland extrem unterernährt und wagten deshalb 1950 eine riskante Flucht in den Westen.

 

Hanau: Do, 27. Juni, 10.30 Uhr - In Anwesenheit der Filmemacher
In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) und dem Seniorenbüro Hanau; Moderation: Holger Twele

Eintritt frei! Reservierung empfohlen (E-Mail: karin.dunkel@hanau.de). Geeignet für ca. 6.-13. Jahrgangsstufe aller Schularten.


Rahmenveranstaltungen 2013

Frankfurt am Main

Internationaler Experten-Workshop

I Feel Old - When Young People Think About Aging
Ich fühle mich alt - Wenn junge Menschen über das Älterwerden nachdenken

The workshop presents an introduction and an unusual approach to theories in age studies. It considers twenty- and thirty-somethings and their age awareness in contemporary American and British movies. The field of age studies is helpful to understand the complex feelings and concerns of people and characters who are far away from chronological and biological old age. In western cultures, in which youth is presented as the ideal and old age as a doom, young people acquire an acute sense of the cultural meanings of age and aging. And, these meanings are rarely positive. In My Big Fat Greek Wedding, The Future, Bridget Jones's Diary or Happy-Go-Lucky, we encounter characters who are highly concerned with the topic of age or aging. Via film analyses, the workshop offers new interpretations of these popular movies and invites the participants to critically reflect upon the many dimensions of age and aging.

Referentin: Dr. Anita Wohlmann, Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Mo, 24. Juni, 11.00 – 15.00 Uhr - in englischer Sprache
Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main, Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt am Main
Eine vorherige Anmeldung bei den Veranstaltern ist erforderlich!

Kontakt:
Matthias Roos und Marie-Luise Suhr
Tel.: 069 212 34 502 / 069 212 33 630
E-Mail: marie-luise.suhr@stadt-frankfurt.de


Veranstaltungen europäischer Festivalpartner 2013

Lissabon, Portugal

Goethe-Institut (Instituto Alemao)

Campo dos Mártires da Pátria, 37
1169-016 Lisboa

Mo, 17. Juni, 19.00 Uhr
Vergiss mein nicht – Regie: David Sieveking, Deutschland 2012, 88 Min.

Di, 18. Juni, 19.00 Uhr
Wolke 9 - Regie: Andreas Dresen, Deutschland, 2008, 95 Min.

Mi, 19. Juni, 19.00 Uhr
Die Frau mit den Fünf Elefanten - Regie: Vadim Jendreyko, Schweiz / Deutschland, 2009, 94 Min.

Manchester, Großbritannien

Feelgood Communities CIC

Moston Small Cinema
Miners Community Centre
Teddington Road
M40 ODJ Manchester

Fr, 14. Juni 2013, 13.45 Uhr
Young@Heart - Regie: Stephen Walker, USA, 2008, 103 Min.

For more information please contact Robin Graham at info@feelgoodcommunities.org