Programm 2012

Programmheft 2012
Trailer zum Filmfest 2012
 
 


Und wenn wir alle zusammenziehen?

„Savoir vivre“ im Alter - Eine französische Alten-WG

Foto: Und wenn wir alle zusammenziehen? Regie: Stéphane Robelin, Frankreich/Deutschland, 2011, 96 Min.
Darsteller: Guy Bedos, Géraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Daniel Brühl

Fünf langjährige Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Sie bürgerlich und angepasst, er immer noch politischer Aktivist. Und Jeanne und Albert: Die Feministin und der Bonvivant. Trotz aller Gebrechen und Tücken, die mit dem Alter einhergehen, fühlen sich die fünf noch ganz vital und voller Energie. Um dem Altersheim zu entgehen, entwickeln sie einen kühnen Plan.
Sie werden zusammenziehen und unter einem Dach gemeinsam den Rest ihres Lebens verbringen. Um das Miteinander in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Ethnologie-Studenten Dirk an, dessen Anwesenheit verborgene Wünsche und bislang streng gehütete Geheimnisse an den Tag bringt…

Die französische Lebenskunst des Älterwerdens, getragen von einem Ensemble großartiger
Schauspieler.

Frankfurt am Main: Mo, 25. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit dem Arbeitskreis Demenz und den Aktionstagen „Kopfkarussell“ in Frankfurt am Main

Heidelberg: Di, 26. Juni, 17.30 Uhr
In Kooperation mit Diakonische Hausgemeinschaften e.V. / Mehrgenerationenhaus Heidelberg
Moderation: Dipl.-Gerontologe Derek Cofie-Nunoo, generation.hd

Hanau: Mi, 27. Juni, 14.30 Uhr
In Kooperation mit Zusammen(h)alt e.V., Hanau


Tanz mit der Zeit

Eine ästhetische Reflexion über das Altern

Foto: Tanz mit der Zeit Regie: Trevor Peters, Deutschland, 2007, 103 Min.
Tänzer: Ursula Cain, Christa Franze, Horst Dittmann, Siegfried Prölß

Die Karrieren im klassischen Ballett enden früh, spätestens Mitte 30. Doch vier ehemalige professionelle Tänzerinnen und Tänzer, die mittlerweile alle auf die 80 zustreben, haben die Aufforderung der Choreographin Heike Hennig zu einem erneuten Tanz angenommen und sind auf die Bühne zurückgekehrt. „Tanz mit der Zeit“ von Trevor Peters zeigt das außergewöhnliche Ergebnis auf der Bühne der Oper Leipzig, wo sie einst führende Mitglieder des Ensembles waren. Sie tanzen ihre Lebensgeschichten, die der Film abseits der Bühne nachzeichnet, und uns Ursula, Christa, Siegfried und Horst als lebhafte Persönlichkeiten näher bringt - alle durchlebten Zeiten größter Umbrüche und sozialer Veränderungen des letzten Jahrhunderts in Deutschland. Eine bewegende Dokumentation und kreative Reflexion über das Altern, über körperliche Verluste und persönliche Reifung, die das Herz berührt.

Frankfurt am Main: Di, 26. Juni, 15.00 Uhr - In Anwesenheit der Choreographin Heike Hennig
In Kooperation mit dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V., Moderation: Peter Gehweiler, Fachbereich freiwilliges Engagement und Seniorenreisen

Heidelberg: Mi, 27. Juni, 14.00 Uhr - In Anwesenheit der Choreographin Heike Hennig
In Kooperation mit Amt für Soziales und Senioren, Stadt Heidelberg, Moderation: Hilde Gäthje

Sondervorführung: Mi. 27. Juni, 15.30 Uhr im Augustinum Heidelberg (Emmertsgrund, Jaspersstr. 2), (Eintritt frei!) - In Anwesenheit der Choreographin Heike Hennig

Hanau: Mi, 27. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit Ballettschule Bladin, Hanau


Dreiviertelmond

Älterer Taxifahrer auf der Reise in die Fremde und zu sich selbst

Foto: Dreiviertelmond Regie: Christian Zübert, Deutschland, 2011, 94 Min.
Darsteller: Elmar Wepper, Mercan Türkoglu, Ivan Anderson, Özay Fecht

Hartmut Mackowiak steht unter Schock. Seine Frau verlässt ihn nach 30 Ehejahren für einen anderen Mann. Plötzlich muss er sein Leben noch einmal vollkommen neu ordnen und dabei hat der mürrische Taxifahrer doch am liebsten seine Ruhe und verschanzt sich hinter einem Panzer aus Vorurteilen, Selbstgenügsamkeit und skeptischer Ablehnung gegenüber allem Fremden und Neuen. Da passt es ihm auch gar nicht, dass plötzlich die 6-jährige Hayat mutterseelenallein in seinem Taxi auftaucht, kein Deutsch spricht und nun auf seine Hilfe angewiesen ist. Alle Versuche, sie los zu werden, scheitern. Und so macht er sich schließlich auf die Suche nach Hayats Mutter. Es beginnt eine Reise in die Fremde und zu sich selbst …

Liebevoll unterhaltsame Erzählung über einen stoischen älteren Mann, dem durch ein türkisches Mädchen das Herz geöffnet wird.

Frankfurt am Main: Di, 26. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten (AMKA) der Stadt Frankfurt a.M.

Heidelberg: Mi, 27. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum (Heidelberg), Moderation: Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde

Hanau: Do, 28. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit Stadtteilzentrum Süd-Ost, Hanau


Best Exotic Marigold Hotel

Vom Auswandern im Alter in eine fremde Kultur

Foto: Best Exotic Marigold HotelRegie: John Madden, Großbritannien, 2011, 124 Min.
Darsteller: Judi Dench, Bill Nighy, Maggie Smith, Tom Wilkinson

Sieben englische Pensionäre reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Indien, um dort den Lebensabend zu verbringen. Als sie im „Best Exotic Marigold Hotel“ eintreffen, erwartet sie eine böse Überraschung. Ihr als luxuriös angepriesenes Hotel entpuppt sich als etwas heruntergekommenes Entwicklungsprojekt, in dem der junge indische Hotelleiter seine ersten Gäste überhaupt begrüßt. Schon hier lernen die gereiften Emigranten, sich an die Gegebenheiten anzupassen und ein Land zu entdecken, das Chaos und Hektik, aber auch ungewohnte Erfahrungen und Chancen auf Erneuerung bietet.

Ein charmant-vergnüglicher Film mit einem liebenswert-optimistischen Grundton über Altern in der Fremde, Dialog zwischen den Generationen sowie über Entwicklungsgewinne und -verluste im Alter.

Frankfurt am Main: Di, 26. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten der Stadt Frankfurt a.M.

Heidelberg: Do, 28. Juni, 19.30 Uhr
In Kooperation mit Amt für Soziales und Senioren, Stadt Heidelberg, Moderation: Hilde Gäthje

Hanau: Fr, 29. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit der Stabsstelle Demografie, Stadt Hanau, Moderation: Dipl. Päd. Lothar Hain


Crashkurs

Eine Rentnerin wehrt sich

Foto: Crashkurs Regie: Anika Wangard, Deutschland, 2012, 80 Min.
Darsteller: Monika Lennartz, Ulrich Voß, Winnie Böwe, Evelyn Meyka

Crashkurs basiert auf einer wahren und sehr aktuellen Geschichte - ein Rentner-Ehepaar verliert durch die Finanzkrise seine gesamten Ersparnisse. Eva Meyenburg entscheidet sich nach und nach für den Widerstand gegen die Verantwortungslosigkeit der Banken. Ihr Mann Alexander genoss bis dahin seinen „Ruhestand“ und steht dem steigenden Aktionismus seiner Frau skeptisch gegenüber. So wird ihre langjährige Beziehung auf eine ernsthafte Probe gestellt, bei der letztlich Alexander Stellung beziehen muss, zu sich, seiner Frau und zum Kampf für eine gerechte Sache. Die Regisseurin verpackt in ihrem Debütfilm ein aktuell brisantes Thema mit einer dynamischen Beziehungsgeschichte eines älteren Ehepaars, das sich nochmals neu finden muss.
Unterhaltsam erzählt und exzellent gespielt, allen voran von der Hauptdarstellerin Monika Lennartz.

Heidelberg: Di, 26. Juni, 19.30 Uhr - In Anwesenheit der Hauptdarstellerin Monika Lennartz
In Kooperation mit Institut für Gerontologie, Moderation: Diplom-Pflegepädagogin (FH) Gabriele Ensink

Frankfurt am Main: Mi, 27. Juni, 15.00 Uhr - In Anwesenheit der Hauptdarstellerin Monika Lennartz
In Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit St. Katharinen, Moderation: Pfr. Werner Schneider-Quindeau


Ziemlich beste Freunde

Komödie über Respekt und Würde in der Pflege

Foto: Ziemlich beste FreundeRegie: Olivier Nakache und Éric Toledano, Frankreich, 2011, 110 Min.
Darsteller: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny

Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erben Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden auch schon mal zu einer Orgie „mit roten Ohren“ ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.

Eine warmherzige Komödie über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Pfleger und Pflegendem, getragen von gegenseitigem Respekt, Achtung und Aufgeschlossenheit. Der Film basiert auf einer authentischen Geschichte und avancierte in Frankreich und Deutschland zum größten Kinohit des Jahres.

Frankfurt am Main: Mi, 26. Juni, 10.30 Uhr
In Kooperation mit dem Bürgerinstitut Frankfurt am Main

Heidelberg: Do, 28. Juni, 10.30 Uhr
In Kooperation und Moderation: F+U Rhein-Main-Neckar, Altenpflegeschule Darmstadt und Heidelberg

Heidelberg: Do, 28. Juni, 14.30 Uhr
In Kooperation mit der Akademie für Ältere, Heidelberg

Hanau: Do, 28. Juni, 14.30 Uhr
In Kooperation mit Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V., Gelnhausen und Projekt "Jung hilft Alt“, Seniorenbüro Stadt Hanau


Halt auf freier Strecke

Sterben – eine mutige familiengeschichte

Foto: Halt auf freier StreckeRegie: Andreas Dresen, Deutschland, 2011, 110 min.
Darsteller: Steffi Kühnert, Milan Peschel, Talisa Lilli Lemke, Mika Nilson Seidel, Ursula Werner, Marie Rosa Tietjen, Otto Mellies

Der 40-jährige Frank hat einen Gehirntumor und nur noch wenige Monate zu leben, wie man ihm im Krankenhaus lapidar mitteilt. Er will die Zeit, die ihm bleibt, bei Frau und Kindern zu Hause verbringen, im erst kürzlich gebauten Häuschen am Stadtrand - eine emotionale Herausforderung für die ganze Familie. Seine Frau Simone kommt bei der Pflege an die Grenzen ihrer Kraft. Der achtjährige Sohn kümmert sich liebevoll um den Papa, der langsam die Beherrschung über seine körperlichen Funktionen und auch das Gedächtnis verliert. Die pubertierende Tochter flüchtet sich in den Sport. Ein ergreifendes Familiendrama um einen Mann, der wegen eines Gehirntumors nur noch wenige Monate zu leben hat.

Nach „Wolke 9“ erneut ein Meisterwerk von Andreas Dresen über ein tabuisiertes Thema – authentisch, ehrlich und würdevoll erzählt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 2012 als Bester Spielfilm und Beste Regie.

Frankfurt am Main: Do, 27. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit dem Netzwerk Hospiz und Palliative Care Frankfurt a.M., Moderation: Dr. Gerd-Roland Bergner, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt a.M.

Heidelberg: Do, 28. Juni, 17.00 Uhr
In Kooperation mit Hospiz Louise, Heidelberg, Moderation: Frank Schöberl und Diplom-Gerontologin, Diplom-Pflegewirtin (FH) Esther Berkemer (Netzwerk AlternsfoRschung)

Hanau: Fr, 29. Juni, 14.30 Uhr
In Kooperation mit dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau, Moderation: Dr. Maria Haas-Weber und Pfarrer i.R. Karl Kleem


The Cemetery Club

Portrait einer israelischen “Akademie der Älteren”

Foto: Cemetery ClubRegie: Tali Shemesh, Israel 2006, 90 Min., hebräische u. polnische Sprache mit dt. UT

Nationalfriedhof Mount Herzl in Israel. Jeden Samstagmorgen zieht eine Gruppe älterer Menschen an dem Grabstein des Wegbereiters des politischen Zionismus vorbei, um es sich unter dem Schatten einer ausladenden Kiefer bequem zu machen. Die „Mount Herzl Academy“ tagt bei gemeinsamem Essen und lebhaften Diskussionen zu Gedichten und zeitgeschichtlichen Themen. Im Mittelpunkt der fünfjährigen filmischen Begleitung stehen Minya, die zurückhaltende Großmutter der Regisseurin, und Lena, deren dominante Schwägerin – zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und die das Schicksal des Holocausts doch fest aneinandergebunden hat.

Der Regisseurin gelingt ein ergreifendes, sehr persönliches und unerwartet humorvolles Portrait der Holocaust Generation. Dabei dokumentiert der Film sensibel die Annäherung an die eigene Familiengeschichte wie auch die Entwicklungsprozesse der alternden Mitglieder des „Cemetery Club“.

Frankfurt am Main: Mi, 27. Juni, 19.00 Uhr
In Kooperation mit dem Naxos Kino

Heidelberg: Mi, 27. Juni, 10.30 Uhr
Kooperation und Moderation: F+U Rhein-Main-Neckar, Altenpflegeschule Darmstadt und Heidelberg

Heidelberg: Mi, 27. Juni, 19.30 Uhr
In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, Moderation: Gemeinderabbiner Herr Pawelzcyk-Kissin


“Video der Generationen“ I

Alt und Jung drehen gemeinsam Filme

Frankfurt am Main: Di, 26. Juni, 10.30 Uhr – 13.00 Uhr - Die Filmemacher sind zum Teil persönlich anwesend

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Moderation: Holger Twele

Eintritt frei! Reservierung empfohlen (E-Mail: marie-luise.suhr@stadt-frankfurt.de). Geeignet für ca. 3.-6. Jahrgangsstufe aller Schularten.

Im Mittelpunkt des vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) ausgetragenen Wettbewerbs „Video der Generationen“ steht die Begegnung zwischen Jung und Alt. Generationenübergreifende Medienprojekte bieten hierzu ideale Anknüpfungspunkte. Auch Kinder und Jugendliche sind an den gesellschaftlich wichtigen Themen Alter und Altern interessiert. Das liegt häufig an der Beziehung zu den eigenen Großeltern, die im familiären Zusammenhalt und für den emotionalen Rückhalt von besonderer Bedeutung sind. In dieser alltäglichen Begegnung zwischen Jung und Alt sind manchmal Vorurteile zu überwinden, vor allem aber wunderbare Entdeckungen und Erfahrungen zu machen – Spaßfaktor inklusive.



Oma und ich – Eine Zeitreise in die Vergangenheit
Regie: Jakob Jasper Fliess, 14 Jahre und 89 Jahre, Hamburg, 3 min.
Oma sitzt strickend in ihrem Lehnstuhl unter ihrer alten Uhr und erzählt von früher. Dieses Mal nimmt sie mich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Unsere Lebenswege verschmelzen miteinander und am Ende erzählt sie meine Geschichte.

Macht des Schicksals

Regie: Jugendfilm e.V. (Klaus Weller), 10-15 und 82-86 Jahre, Hamburg, 10 min.
Ein junges Mädchen hält die Begegnung mit einem gleichaltrigen Jungen für eine schicksalhafte Bestimmung der ewigen Liebe. Sie vertraut diesem Schicksal so sehr, dass sie ihre Adresse einem Luftballon anvertraut, den der Junge finden soll.

Daruma – Von der Sehnsucht, die keine Grenzen kennt

Regie: Videogruppe Daruma, Pierre-Yves Dalka, 22 Jahre und 73 Jahre, Augsburg, 7 min.
Ein junges Mädchen träumt von der Ferne. Eine alte Frau hat diesen Traum gelebt. Beide begegnen sich in einem Altersheim. Was als lästige Pflichtübung beginnt, wird zu einem Austausch mit dem Fremden und der Freude am Gemeinsamen.

Herz ist Trumpf
Regie: Donndorffilm, Richard Lamprecht, 8-10 Jahre, 17 Jahre, 67-70 Jahre, Dresden, 19 min.
Cordelia möchte ihrem herzkranken Opa helfen. Wie durch ein Wunder gerät sie in dessen Blutkreislauf und erforscht mit drei kleinen Blutkörperchen die wahren Ursachen von Opas Herzproblemen. Diese scheinen schlimmer als zunächst befürchtet.

„Action!“ – ohne Kamera

Regie: Familie Giro, 50 Jahre, 9-19 Jahre und 70 Jahre, Göttingen, 14 min.
Zwei Kindern ist langweilig. Da entdecken sie einen Flyer vom KJF mit der Ausschreibung für einen Filmwettbewerb. Da sie noch keine Kamera besitzen, müssen sie sich etwas einfallen lassen, um am Wettbewerb teilzunehmen.


“Video der Generationen“ II

Alt und Jung drehen gemeinsam Filme

Hanau: Do, 28 Juni, 10.30 Uhr – 13.00 Uhr - Die Filmemacher sind zum Teil persönlich anwesend

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) sowie dem Kooperationsprojekt: Reportage jung trifft alt – Generationen im Gespräch, Jugendwerkstatt Hanau e.V., Medien- und Kompetenzzentrum Offenbach (MOK) und Seniorenbüro Hanau
Moderation: Holger Twele (KJF)

Eintritt frei! Reservierung empfohlen (E-Mail: karin.dunkel@hanau.de). Geeignet für ca. 7.-13. Jahrgangsstufe aller Schularten.

Der bundesweite Wettberwerb „Video der Generationen“ bietet neben generationenübergreifenden Medienprojekten auch jungen Filmemachern die Möglichkeit, sich filmisch mit den wichtigen Themen Alter und Altern in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Drei herausragende Wettbewerbsbeiträge der letzten beiden Jahre zeugen von der Intensität und kreativen Vielfalt, in der dies geschieht. Nicht nur vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, sondern weit mehr noch in Bezug auf den erforderlichen Rückhalt in der Familie werden diese Themen für unsere Gesellschaft immer bedeutsamer. Auf diesem Weg sind Vorurteile zu überwinden und neue Perspektiven gewinnen.



„Schlagkräftige 1,47“
Regie: Monika und Martina Plura, 24 Jahre und 90 Jahre, Hamburg, 7 min.
Im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs an der Filmhochschule waren Filmsequenzen mit zwei Kommissaren vorgegeben. Die Lücken mussten gefüllt werden – und niemand war dazu besser geeignet, als unsere 90-jährige Oma.

Testfahrer
Regie: Florian Arndt, 19 Jahre und 69 Jahre, Mühlhausen, 24 min.
Arthrose, Multiple Sklerose, Diabetes, Herzinfarkt und Krebs! Bei dieser Diagnose verliert man normalerweise seine Lebensfreude – nicht aber der 69-jährige Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum, der trotz alledem seinen Humor nicht verloren hat.

Das Herz vergisst nicht
Regie: Ayla Yildiz, 20 Jahre, und Yasemin Markstein, 22 Jahre, Wuppertal, 56 min.
Ein Film über das Leben mit Demenz in türkischstämmigen Familien aus dem Ruhrgebiet, in denen jeweils eine Frau an Demenz erkrankt ist. Sie werden zuhause von ihren Töchtern, Schwiegertöchtern und Enkelinnen gepflegt.


Impressionen zum Festival 2012