Festival-Highlights 2016

Metropolregion Rhein-Neckar

Ein Mann namens Ove

Eröffnungsfilm "Ein Mann namens Ove"

Dienstag, 04. Oktober 2016, 17:00 Uhr, CinemaxX Kino, Mannheim

Kartenvorverkauf: telefonisch unter 01805-625466 (Mo - Fr 14:00 – 20:00 Uhr; Sa/So 13:00 – 20:00 Uhr), online unter unter www.cineplex.de.

Das 7. Europäische Filmfestival der Generationen startet in der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem Eröffnungsfilm "Ein Mann namens Ove". Bei dem Film des schwedischen Regisseurs Hannes Holm geht es vor allem um nachbarschaftliche Beziehungen und den Dialog der Generationen. Die anschließende Diskussion zum Thema „Bedeutung von Nachbarschaftshilfe“ findet mit Dr. Norbert Blüm, Bundesminister a.D.; Derek Cofie-Nunoo von der evangelischen Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe und der Regisseurin des Films „Sputnik Moment“, Barbara Wackernagel-Jacobs statt. Die Grußworte sprechen Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung und Uwe Kleefoot, Bürgermeister a.D., stellv. Verbandsvorsitzender a.D., Verband Region Rhein-Neckar.


Frankfurt Rhein-Main

Ein Mann namens Ove

Eröffnungsfilm "Ein Mann namens Ove"

Montag, 10. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Cinestar Metropolis, Frankfurt/Main

Eintritt frei

Das Europäische Filmfestival der Generationen macht zum 7. Mal Station in Frankfurt am Main. Am Montag, 10. Oktober startet das Festival um 18:30 Uhr mit dem Eröffnungsfilm "Ein Mann namens Ove". Das Festival beginnt bereits um 18:00 Uhr mit einem Eröffnungsempfang an der Hollywood Bar. Das Grußwort spricht Dr. Wolfgang Dippel, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration. Das Filmgespräch findet mit Prof. Frank Oswald, Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung und Monika Hofmann, Koordinatorin des Frankfurter Bündnisses für Familien statt. Moderatorin des Abends ist Sylvia Kuck, Redakteurin beim Hessischen Rundfunk.


Köthen - Mitteldeutschland

Silent Heart

Eröffnungsfilm "Silent Heart - Mein Leben gehört mir"

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:30 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen

Eintritt frei

Zum zweiten Mal gastiert das Europäische Filmfestival der Generationen in Köthen, Sachsen-Anhalt. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 19. Oktober 2016 mit dem Film "Silent Heart - Mein Leben gehört mir". Im Anschluss an die Filmvorführung findet die Diskussion zum Thema "(K)ein Menschenrecht auf den eigenen Tod?", eine gesundheitspolitische Diskussion um Sterbehilfe und Suizid mit Dr. habil. Viola Schubert-Lehnhardt, Vizepräsidentin der Humanistischen Akademie Deutschlands statt.


7. Europäisches Filmfestival vom 04. bis 14. Oktober 2016

95 Spielorte nehmen mit 170 Filmvorführungen teil

Vorhang auf für das 7. Europäische Filmfestival der Generationen, das in diesem Jahr vom 04. bis 14. Oktober (in Köthen zeitversetzt vom 19. bis 22.Oktober) 2016 stattfindet. Was 2010 in Frankfurt am Main und in Heidelberg begann, findet mittlerweile in 95 Spielorten mit rund 170 Filmvorführungen in ganz Deutschland statt und hat sich damit zu einer beachtlichen Größe entwickelt. Das Festival präsentiert aktuelle deutsche und internationale Spiel- und Dokumentarfilme über das Alter, das Älterwerden und den demografischen Wandel. Dabei steht die Filmauswahl unter zwei Prämissen: Erstens sollen die Filme differenzierte Altersbilder vermitteln, die das Alter als eine entwicklungsdynamische Lebensphase zeigt, mit vielfältigen Potenzialen und Ressourcen für das Individuum und für die Gesellschaft. D.h. die Filme sollen auch Chancen und Möglichkeiten, Gewinne und Freiheiten des Alterns aufzeigen und nicht nur als Verlust und Krankheit und Last der Gesellschaft. Die zweite Prämisse: Die Filme sollen Inhalte transportieren, die zur Anschlusskommunikation und zum Dialog mit dem Publikum einladen. D.h. die Geschichten, Bilder, Werte und Figuren sollen die Möglichkeit bieten, auf die Welt des Zuschauers übertragbar zu sein. Von der großen Leinwand herunter auf die reale Gegebenheiten vor Ort, in der Kommune, in meinem zu Hause, in meiner Welt.

Von daher sind die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts. Diese werden durch Fachexperten aus Praxis, Wissenschaft, Kommune und Politik geführt. Der Film dient sozusagen als Medium, als Kommunikationsmittel, um ins Gespräch zu kommen und Fragen aufzuwerfen: Über das eigene und das gemeinsame, heutige und zukünftige Alter/n. Es soll das Bewusstsein für den demografischen Wandel fördern wie auch die Bedeutung für ein aktives und gesundes Altern. Es soll den Dialog der Generationen fördern wie auch die Bereitschaft für bürgerschaftliches Engagement.


Kommunen profitieren von Teilnahme am Filmfestival

Speziell um auch den Aspekt der Mitverantwortung, sozialen Teilhabe und Engagement zu fördern, geht das Festival gezielt neue Wege der Distribution. Neben den herkömmlichen kommerziellen Kinos werden auch Orte der Begegnung aufgesucht, die besonders für ältere Menschen niedrigschwellig zugänglich sind. So finden zahlreiche kostenlose Filmveranstaltungen in Bürgerhäusern, Schulen, Kirchen, Seniorenzentren, Krankenhäusern, Theatern, Pflegestützpunkten oder Mehr-Generationen-Häusern statt. Dabei kommen ausgewählte Filme zum Einsatz, die für den Veranstalter, das Quartier oder die Kommune themenrelevant und zukunftsträchtig sind. Mit diesem kulturellen Angebot im lokalen Raum werden nicht nur soziale Teilhabe älterer Menschen und nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt, die Kommunen profitieren von einer sich verstärkenden Vernetzung und Kooperation von kommunalen, lokalen und sozialen und bürgerschaftlichen Akteuren.


Aktuelle Presse/Publikationen:

Econo 3/2016: Ideen für ein besseres Miteinander - Themen des demografischen Wandels greift die siebte Auflage des Europäischen Filmfestivals der Generationen auf – und hinterfragt die alltägliche Praxis.

Doh, M. (2016): Filme für und über das Alter - Kino entdeckt das „reife Publikum“ In Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 08/2016.